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Handytarife

Viele Mobilfunkanbieter locken heute mit günstigen Handytarifen. Im Dschungel der vielen Angebote versuchen sich seit 2005 auch eine Reihe von Discountern zu platzieren. Ein genauer Vergleich der Handytarife lohnt sich also durchaus. Nachfolgend soll das Angebot der Mobilfunkdiscounter kurz betrachtet werden.

Immer mehr Mobilfunkprovider bieten unter eigenen Billigmarken Discount-Tarife an. Diese Discount-Tarife sind meist einfach strukturiert und für den Kunden leicht zu überblicken. Relativ günstige Einheitstarife ermöglichen das Telefonieren in alle Netze zu jeder Tages- und Nachtzeit für den gleichen Preis.

Die Angebote schneiden im Vergleich zu anderen Handytarifen meist recht gut ab. Sie können zum Teil eine deutliche Vergünstigung zu herkömmlichen Handytarifen vor allem für die Zielgruppe der so genannten „Wenigtelefonierer“ darstellen.

Aber nicht für jeden Handybesitzer lohnt sich ein solcher Einheitstarif.

Internetplattformen sollen bei der Entscheidungsfindung für den richtigen Telefontarif helfen. Zunächst teilt man die Handynutzer in verschiedene Gruppen ein. Meist wird dabei in „Gelegenheitstelefonierer“, „Normaltelefonierer“ und „Vieltelefonierer“ unterschieden.

Der typische Wenigtelefonierer will erreichbar sein. Er telefoniert nicht täglich, meist nur etwa 45 Minuten pro Monat. Von seinen Telefonaten entfallen etwa 50% auf den frühen Abend (18 Uhr) und 30% auf den späteren Abend nach 20 Uhr. Seine mittlere Gesprächsdauer beträgt nur 60 Sekunden.

Der Normaltelefonierer telefoniert etwa siebzig Minuten pro Monat, davon 70% werktags und 30% am Wochenende. Die meisten Anrufe tätigt er in seiner Freizeit, also nach 18 Uhr. Auch bei ihm liegt die mittlere Gesprächsdauer bei 60 Sekunden.

Zu den Vieltelefonierern rechnet man Verbraucher, die mindestens 150 Minuten im Monat anrufen. Meist wird in der teuren Hauptzeit telefoniert. Dieser Nutzer fasst sich nicht kurz: Seine Gespräche dauern meist 90 Sekunden und länger.

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